Dienstag, 17. November 2009
Donnerstag, 10. September 2009
Session mit Thomas Brand
Session mit Thomas Brand von der Band ERNST. Thomas hat maßgeblich mitarrangiert - und meine eigentümlichen Akkordgriffe ungewöhnlich schnell begriffen. Gitarre 1 von Thomas, das Gitarrensolo stammt von einem überaus begabten Gitarristen, der nicht genannt werden möchte ;-)
Montag, 1. Juni 2009
Samstag, 16. Mai 2009
Interview mit Radio Unimax
Interview mit Radio Unimax beim Erlanger Hörkunstfestival vom 10. Januar 2009.
Das Gespräch führten Stefan Framke, Joost von Haarlemsen und Leonie (Nachname unbekannt).
Hier hört man mich auf kluge Fragen völlig unzufriedenstellende Anworten geben. Das Interview wurde im Theatercafé gleich nach dem Auftritt geführt, deswegen im Hintergrund leise Musik und das Klacken von Kaffeetassen.
Ob es wohl wirklich Menschen gibt, die ein 20-minütiges Interview mit mir hören wollen? Here we go:
Interview: (20 Min.)
Danke an Radio Unimax und Stefan, Joost und Leonie für die Bereitstellung des Mitschnitts.
Das Gespräch führten Stefan Framke, Joost von Haarlemsen und Leonie (Nachname unbekannt).
Hier hört man mich auf kluge Fragen völlig unzufriedenstellende Anworten geben. Das Interview wurde im Theatercafé gleich nach dem Auftritt geführt, deswegen im Hintergrund leise Musik und das Klacken von Kaffeetassen.
Ob es wohl wirklich Menschen gibt, die ein 20-minütiges Interview mit mir hören wollen? Here we go:
Interview: (20 Min.)
Danke an Radio Unimax und Stefan, Joost und Leonie für die Bereitstellung des Mitschnitts.
CD-Beilage bei "Das zweite Bein" No 6

"Das zweite Bein" N°6 ist erschienen. Ich freue mich, dass eine CD von mir beliegt. "Das zweite Bein" ist eine aufwändig von Hand individuell gestaltete Lyrik-Loseblattsammlung in einer Faltschachtel mit beigelegten Grafiken und Copy Art von Frank Milautzcki. Die Auflage ist auf 30 Exemplare limitiert. Ein Teil der Auflage geht an Lyrikfreunde, ein Belegexemplar auch in die Lyrik-Bibliothek in München.
Frank Milautzcki ist ein hervorragender Lyriker, Künstler und, wie ich bisher erfahren durfte, großartiger, warmherziger Mensch.
Diesmal dabei: meist bislang unveröffentlichte Gedichte und Texte von Anja Finger, Marius Hulpe, Daniel Ketteler, Christoph Leisten, Frank Milautzcki (Übersetzungen und Nachdichtungen), Walle Sayer, André Schinkel, Mirko Wenig und der Nachdruck eines Zyklus von 1920 des vergessenen Expressionisten Friedrich Wilhelm Wagner. Der Box liegt eine fast 80-minütige CD mit viel Exklusiv-Material von mir bei.
Dazu mindestens vier Unikate (Collagen) je Heft und weitere serielle Originalgraphik, exclusiv für diese Ausgabe aufgelegte Copy-Art und beigelegt (und nur zusammen mit diese Ausgabe erhältlich) das Paperback „Der elegante Radius Null“ – Frank Milautzcki wagt Blicke in die Gegenwart der Wissenschaft.
Wie immer handgemacht und auf 30 numerierte Exemplare limitiert. Rezensionsexemplare können leider keine abgegeben werden.
Für 25,00 Euro plus 2,00 Euro Porto & Verpackung zu bestellen im Verlag im Proberaum 3, Frank Milautzcki, Trennfurter Str. 14, 63911 Klingenberg oder über wuestenschiff (a) t-online.de
Donnerstag, 23. April 2009
Live in Berlin mit Spiegelreflex @ Boom, 17. April 2009
Nach dem gemeinsamen Auftritt in Augsburg nun der gemeinsame Auftritt in Berlin: Spiegelreflex und ein Augsburger Scharlatan im „Boom!“-Theater in Berlin-Neukölln. Eine schmucke Experimentierbühne mit gemütlichem, coolen Ambiente. Co-Betreiberin Elvira erinnert mich an PJ Harvey und hat mit Alvis den wohl zuversichtlichsten Toningenieur der Welt („Die Kabel haben wir nicht da, aber wir kriegen das schon hin.“).
Das beunruhigend mucksmäuchenstille Berliner Publikum kriegt nicht gerade einen super Auftritt von mir zu sehen, aber auch keinen wirklich schlechten. Ich tue etwas, dass man nicht tun sollte: Sich auf der Bühne für den ein oder anderen Fehler zu entschuldigen. Etwas mehr Selbstbewußtsein hätte mir auf der Bühne gut angestanden. Ich glaube, der anstrengende Soundcheck hatte mich etwas zerrüttet. Trotzdem ein schöner Auftritt, zwei Stücke performe ich mit Mareks Gitarre im Guns’n’Roses-Sound.
Spiegelreflex präsentieren einen großartigen neuen Song, in dem Marek wie Will Oldham in der Frühphase klingt, und haben ein paar ihrer Stücke leicht umarrangiert. Ihrem nahezu perfekten Auftritt in Augsburg setzen sie in Berlin noch eins oben drauf.
Unter den Gästen sind zu meiner großen Freunde Tim und Jan Siebert von Krankheit der Jugend. Auch ist es lustig, zwei Augsburger in Berlin wieder zu treffen, insbesondere, wenn die beiden Namen zusammen nett klingen: Max und Moritz. Mit meinem alten Freund Tobi Kirsch wird es zwei Tage später noch durch Kreuzberg gehen.
Dreieinhalb tolle Tage in Berlin bei tollen Gastgebern, bei Marek und Svenja dürfen wir in ihrer Familie mit ihren Kleinen Lucie und Milan übernachten. Juman, einer der intelligentesten Menschen, die ich je kennenlernen durfte, kocht feudal koreanisch, und zwar so viel, dass auch Tobi nochmal vorbei kommt und Henry (früher Soup de Nuell).
Nachts in der U-Bahn verteilt Juman aus einer Snacktüte etwas, das man im fernen Osten für Leckereien hält: Kleine, lederartige Stückchen, die aussehen wie eine Mischung aus kleinen Kupferdrahtschwämmchen und dem getrockneten, in Form gebrachten Exkrement eines Tieres, das man nun halt nicht so kennenlernen möchte. Gummiartig beim Reinbeißen (feigenähnlich) vermengt es Süße und Schärfe ohne ein Fitzelchen Fleisch in sich zuhaben mit kräftigem Enten-Rindfleisch-Geschmack - abgebildet auf der Packung ist als Geschmacksmarkierung allerdings eine Ziege. Pervers, aber gut. Ich esse mehrere Stückchen davon. Sehr gut.
Kann es sein, dass ich mehr über den Snack als über Berlin geschrieben habe? Zurück in Augsburg, ist das, was ich als erstes mache: diesen bescheuerten Vollbart wegrasieren.
Danke an: Marek und Juman, Svenja, Lucie, Milan, Elvira, Alvis, Tobi, Max, Moritz, Tim, Jan und Christina.
Das beunruhigend mucksmäuchenstille Berliner Publikum kriegt nicht gerade einen super Auftritt von mir zu sehen, aber auch keinen wirklich schlechten. Ich tue etwas, dass man nicht tun sollte: Sich auf der Bühne für den ein oder anderen Fehler zu entschuldigen. Etwas mehr Selbstbewußtsein hätte mir auf der Bühne gut angestanden. Ich glaube, der anstrengende Soundcheck hatte mich etwas zerrüttet. Trotzdem ein schöner Auftritt, zwei Stücke performe ich mit Mareks Gitarre im Guns’n’Roses-Sound.
Spiegelreflex präsentieren einen großartigen neuen Song, in dem Marek wie Will Oldham in der Frühphase klingt, und haben ein paar ihrer Stücke leicht umarrangiert. Ihrem nahezu perfekten Auftritt in Augsburg setzen sie in Berlin noch eins oben drauf.
Unter den Gästen sind zu meiner großen Freunde Tim und Jan Siebert von Krankheit der Jugend. Auch ist es lustig, zwei Augsburger in Berlin wieder zu treffen, insbesondere, wenn die beiden Namen zusammen nett klingen: Max und Moritz. Mit meinem alten Freund Tobi Kirsch wird es zwei Tage später noch durch Kreuzberg gehen.
Dreieinhalb tolle Tage in Berlin bei tollen Gastgebern, bei Marek und Svenja dürfen wir in ihrer Familie mit ihren Kleinen Lucie und Milan übernachten. Juman, einer der intelligentesten Menschen, die ich je kennenlernen durfte, kocht feudal koreanisch, und zwar so viel, dass auch Tobi nochmal vorbei kommt und Henry (früher Soup de Nuell).
Nachts in der U-Bahn verteilt Juman aus einer Snacktüte etwas, das man im fernen Osten für Leckereien hält: Kleine, lederartige Stückchen, die aussehen wie eine Mischung aus kleinen Kupferdrahtschwämmchen und dem getrockneten, in Form gebrachten Exkrement eines Tieres, das man nun halt nicht so kennenlernen möchte. Gummiartig beim Reinbeißen (feigenähnlich) vermengt es Süße und Schärfe ohne ein Fitzelchen Fleisch in sich zuhaben mit kräftigem Enten-Rindfleisch-Geschmack - abgebildet auf der Packung ist als Geschmacksmarkierung allerdings eine Ziege. Pervers, aber gut. Ich esse mehrere Stückchen davon. Sehr gut.
Kann es sein, dass ich mehr über den Snack als über Berlin geschrieben habe? Zurück in Augsburg, ist das, was ich als erstes mache: diesen bescheuerten Vollbart wegrasieren.
Danke an: Marek und Juman, Svenja, Lucie, Milan, Elvira, Alvis, Tobi, Max, Moritz, Tim, Jan und Christina.
Mittwoch, 11. März 2009
28. März - Live @ Ganze Bäckerei mit Spiegelreflex (Berlin)
„Wir hatten gerade die Generalprobe und Juman ist dabei eingeschlafen“, mailt mir Marek von Spiegelreflex kurz vor seinem und Jumans Besuch. „Ich entscheide mich, das als gutes Zeichen zu werten.“ Die beiden kommen nach einer Nachtfahrt von Berlin nach Augsburg mit mehrstündigem nächtlichen Aufenthalt in Magdeburg um 10.34 Uhr morgens an. Sie bringen im Zug ihren eigenen Verstärker mit. Soundfetischisten. Nur der Verstärker klingt nämlich so.
Bis 12 Uhr am Auftrittstag steht immer noch nicht fest, ob ich am abend auftreten kann. Der Sampler funktioniert nicht mehr. Und der dann von Gerald ausgeliehene auch nicht mehr. So ein Mist. Was tun? Dann die Lösung: Die Flashcard ist nicht kompatibel. Die Anspannung des Tages führt dazu, dass ich bis kurz vor dem Auftritt unausstehlich, erst nach dem Soundcheck wieder ansprechbar bin.
André hat einen Bass besorgt, um Marek und Juman beim Reisegepäck zu entlasten. Spiegelreflex legen trotz oder vielleicht gerade wegen ihrer strapaziösen Übernachtanreise einen an Perfektion grenzenden Auftritt hin. Für sie ist es in der Zweierbesetzung der zweite Liveauftritt. Ihre Stücke, die den Hörer genauso fordern wie sie ihn berühren, finden in der Ganzen Bäckerei in einem 40-Minuten-Set (5 Songs) ein höchst aufmerksames, aufgeschlossenes Publikum. DIESE STADT FINDET KEINE ENDE, DIESE STADT SIE HÖRT NIE AUF
Ich komm‘ als Zweiter dran. KOPF KOPF KOPF KOPF KOPF. Christina meint, es sei der bisher beste Auftritt überhaupt gewesen. Zum ersten Mal live: „Myrtatugo“. Im Publikum auch ein junges Pärchen aus Polen, das gerade ein paar Tage in Augsburg verbringt. Sie hätten zwar kein einziges Wort verstanden, sprechen sie mich an, aber es hätte ihn gut gefallen. Sie hätten das Plakat gesehen und seien neugierig, was denn da dahinterstecke. Erst später fällt mir ein, dass war das Motiv unseres Plakates das eines bekannten polnischen Plakatkünstlers ist: Wiktor Sadowsis „Macbeth“. Vielleicht hatte sie das ja das Plakat erst entdecken lassen? So, dear polish guests, if you read this now: the poster is from Wiktor Sadowski. And don’t forget to leave a comment in the comment-section ;-)
Spiegelreflex schneiden den Auftritt mit über der Bar getapeten OKM-Mikros mit. Andre legt nach dem Auftritt mir zu Liebe „Gimme Hell“ von The Jesus and Mary Chain auf (Vinyl). Zuhause, nach dem Abbauen, stellen wir fest, dass sich ein Mikro mehr als vorher in unserem Besitz befindet.
In der Küche wird der Auftritt noch mit einigen Becherovka gefeiert. Sonntag: Gespräche über Religion, Knst, Augsburg im Regen.
Menü Bühne:
Count Count
Strategien
L’Age d’Or
Saugglockenarchiv
Sehen und Aushalten
Strategien Reprise
All Economic Seasons‘ Fucked Up Kids
My Heart Is In The Highlands
Selbstportrait
Myrtatugo
Les Wasistis Tallesal
Menü Volxküche by Mascha:
Hirseküchle mit Zimtgewürz, Chilidip; Fladenbrot und Salat mit veganem Apfel-Yofu-Dressing.
Danke an: Marek & Juman, André & Mascha, Gerald, Sascha, Christina.
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